Zum Domainkauf
Egal ob Firma, Verein, oder die private Familie – heute ist fast jeder im Internet vertreten. Die eigene Website ist auf dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Dabei stoßen Neustarter auf diesem Gebiet im Allgemeinen auf. Drei Probleme. Da wäre einmal die Seitenerstellung. Dafür gibt es inzwischen jede Menge Programme und Editoren, sodass sich kaum noch jemand mit der Programmierung in HTML herumschlagen muss. Der zweite wichtige Punkt wird gerade oft am Anfang unterschätzt. Es ist die Wahl der richtigen Domain.
Eine Domain ist Ihre Adresse im Internet. Damit bestimmen Sie, unter welcher Bezeichnung sie gefunden werden wollen, sozusagen www.meine-seite.de. Das erscheint den meisten Menschen am Anfang recht simpel. „Dann nehme ich doch einfach meinen Namen und hänge ein de an“ ist ein Gedanke, den man oft hört. Doch ganz so einfach ist es nicht. Wenn Sie in das Adressfeld Ihres Browsers einmal diesen Vorschlag eingeben, dann werden viele Leute erstaunt sein, dass diese Adresse bereits vergeben ist. Wer der Inhaber dieser bereits vergebenen Domain ist, kann man ganz leicht feststellen. Bei der Denic eG. sind alle Adressen mit der Endung de registriert. Sie ist die zentrale Registrierungsstelle für alle Adressen, die zur Top Level Domain de gehören. Unter www.denic.de kann man nachlesen, wer die schon vergebene Anschrift besitzt. Abgesehen davon ist es nicht immer sinnvoll, nur mit seinem Familiennamen zu punkten. Viel wichtiger ist dagegen ein aussagekräftiger Name für die eigene Domain. Unter www.heine.de kann sich alles Mögliche verstecken, sogar ein Fan des Dichters Heinrich Heine. Liest man dagegen www.dachdecker-heine.de, dann hat man schon eine klare Vorstellung was das Angebot auf der zugehörigen Internetseite offeriert. Gerade für Firmen sollte der Domainname bereits einen Hinweis auf den Inhalt der Website wiedergeben. Dabei sollte der Name jedoch nicht zu lang und auch nicht zu kompliziert sein. Ideal ist, wenn man ihn sich beim einmaligen Hinsehen relativ gut merken kann. Zu lange und komplizierte Namen haben außerdem noch einen weiteren Nachteil. Man kann sich beim Eingeben in das Adressfeld des Browsers leicht verschreiben und der mögliche Besucher erhält statt der gewünschten Informationen eine Fehlermeldung. Bei der Wahl seiner Wunsch-Domain ist man also gut beraten, wenn man sich Zeit lässt und auch mit anderen Rücksprache über seine Vorstellungen hält. Außerdem darf der Domainname keine Leerzeichen enthalten. Diese können von – oder _ ersetzt werden. Bis vor einigen Jahren war es nicht möglich deutsche Domains mit Umlauten und Sonderzeichen anzumelden. Aus Müller musste immer Mueller und aus Straßenbahn die Straßenbahn werden. Seit 2004 kann man auch solche Domains registrieren.
Wo kauft man denn seine Domain?
Damit kommen wir auch zum dritten wichtigen Punkt. Oder anders gefragt: Muss man denn eine Domain kaufen oder gibt es sie auch kostenlos? Für den privaten Hobby-Seiten-Betreiber ist es sicherlich oft eine vernünftige Alternative, auf eine kostenlose Variante zurückzugreifen. Allerdings wird dann zu Ihrer eigenen Adresse noch zusätzlich die Adresse des Anbieters angefügt. Ihre Domain lautet dann vielleicht so: www.der-Anbieter.mein-name.de. Diese preiswerte Variante ist für Firmen nicht zu empfehlen, da eine solche Adresse leicht den Eindruck hinterlässt man wolle Marketingkosten sparen. Für welchen Anbieter Sie sich entscheiden hängt von mehreren Faktoren ab. Da wären einmal die monatlichen Kosten und eine eventuelle Einrichtungsgebühr. Ausschlaggebend ist auch der technische Support und die vorhandenen Angebote zur Seitenerstellung und Pflege. Es gibt inzwischen sehr gut Homepage-Baukästen mit denen auch Einsteiger gut arbeiten können.







